Ahnengeister

Im Spinnennetz

Im spinnennetz



Kampf mit der Kadaverspinne

Auf klackernden Spinnenbeinen schälte sich eine grausige Kreatur aus der Dunkelheit. Raka und Acama mussten sie schon früher kommen gesehen haben; ihr Entsetzen war aber nicht geringer.
Auf den Unterleib einer monströsen Höhlenspinne war der Oberkörper eines Zwergen aufgenäht. Ölig glänzende Fäden hielten dieses irrsinnige Machwerk zusammen. Dazu der Gesang eines Wahnsinnigen, fast süßlich klingend: “Ich werde euch holen und zu ihm bringen. Ihr gehört zu ihm. Lalala.”


Akama stellte sich mutig vor Djashu und Raka befreite sich mit beherztem Sprung aus der Fallgrube. mit gezückten Klauen stellt sie sich dem Unwesen. Mit schwankendem Oberleib und hin und her baumelndem Zwergenkopf webt die Kadaverspinne einen Zauber. Namenlose Kälte trifft Djashu und Akama wie eine Springflut. Beide gehen zu Boden, wälzen sich vor inneren Schmerzen. Blut läuft aus Mund und Ohren. “Muss Dich mitnehmen!” säuselt das Unwesen und rammt Raka messerscharfe Krallen in den Leib.
Doch die Tiermeistern bäumt sich auf. Mit ihren Klauen reißt sie dem Untier den abschäulichen Zwergenleib vom Rumpf. Die Kadaverspinne bricht glucksend in sich zusammen.


Wir ziehen uns zwischen die stilisierten Bäume zurück. Ein toter Wald für ein totes Reich. In den Innereien der Spinne und zwischen den Nähten finden sich Holzstücke und Täfelchen mit fremden Schriftzeichen. Djashu vermutet einen nekromantischen Zauber, kann die Zeichen selbst aber nicht deuten. Überall weitere Spinnennetze. Wie viele mögen noch in der Dunkelheit lauern?



Weiter entlang des Wegs – die Stadt im Dunkeln

Nach kurzer und trotz des Feuers kalter Rast geht es weiter. Durch einen ansteigenden Hohlweg, der in vollkommener Schwärze liegt, erreichen wir eine Stadt, die in den Fels gebaut ist. Darüber thront eine Festung. Alles ist still, doch Raka und Akama können in der Festung schwachen Lichtschein ausmachen. Irgend jemand oder etwas ist dort.
Akama stellt laut die Frage, ob wir den Weg nicht besser in die andere Richtung weiter gehen sollten. Ob der Weg in die Stadt für uns der Richtige ist. Doch wir beschließen, Stadt und Burg nach Hinweisen zu durchsuchen. Ein böser Fehler, wie sich zeigen wird.


Zerfallene Häuser mit morschem Mobiliar. Ein Brunnen und ummauerter Bachlauf. Der Weg führt uns in Schlangenlinien weiter die Bergflanke hinauf. Auf einem offenen Platz gelangen wir mitten in die Falle. Kadaverspinnen zingeln uns ein. Es sind viele. Ein Netz fliegt durch die Luft und streckt Djahsu nieder. 3 Kadaverspinnen drängen auf uns ein. Wir haben ihnen wenig entgegen zu setzen. Djashu webt Zauber um Zauber, doch sie bleiben wirkungslos. Auch Akamas Pfeile und Rakas Klauen vermögen nicht viel gegen die Unwesen auszurichten. Schließlich bricht Raka bewusstlos zusammen. Zwei der Monstren schleppen sie hinauf zum Burgtor, das dritte deckt ihren Rückzug. Akama stürmt hinter Raka her, fest entschlossen, sie zu befreien. Djashu folgt dem Licht seiner Fackel. Der einzigen Hoffnung.

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JoeTheDrow

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