Ahnengeister

Feuerfische

Feuer Skavia Tempel Floranuus

Wir irren in Skavia umher. Eine riesige Stadt, vom Feuer beherrscht. Verwaist, aber dennoch nicht vollkommen verlassen. Wir spüren deutlich, dass hier noch andere sind. Keine Namensgeber, das ist gewiss.

Acama sucht nach einem geeigneten Nachtlager, dass wir schließlich in einem alten Theater finden. Ganz ähnlich der Arena, in der wir gegen den eisernen Koloss und Herr des Maskenspiels antreten mussten. Räume voller Tonröhren, deren Sinn uns zunächst verschlossen bleibt. Acama findet Reste von Schriftrollen, nur noch Asche ist übrig geblieben.

Djashu und Raka werden von schlimmen Alpträumen geplagt. Gestalten, die uns in die Tiefe reißen wollen. Wir kommen nicht zur Ruhe, statt erholsamen Schlaf, sind wir am nächsten Tag noch ausgezehrter.

Wir fliehen aus der Stadt, die uns sonst den sicheren Tod zu bringen droht. Djashu beschwört den Steinernen Mann herbei, der uns gerade so über die Lava hilft, bevor er selbst darin vergeht.
Zurück im Nebelmoor; es ist schwül und diesig, aber nichts gegen die versengende Hitze der Lava. Acama ist noch am besten bei Kräften, während wir ausharren, macht er sich auf die Suche nach Essbarem. Hoffentlich findet er etwas …

Er kehrt mit einem erlegten Wurm zurück. Man kann es essen, doch die Sehnsucht nach Quaalz und Gebratenem Fleisch unseres Stammes wird täglich größer.
Etwas ist da draußen. Zuerst wird Kricki darauf aufmerksam und alarmiert Raka. Auch Djashu kann die Präsenz wahrnehmen. Sie ist wie eine alles verschlingende Wolke, die das Umland absucht, sich dann aber wieder in Richtung Skavia wendet. Wir sind aufs Erste verschont.
Zurück nach Skavia. Unsere Arbeit ist noch nicht getan. Wieder ist es der Steinmann, der uns hinüber hilft. Wir gelangen nach endlosem Marsch wieder zum Turm. Acama versteht den Mechanismus mit den Brücken zu benutzen und so gelangen wir bis an das Tor. Dutzende Käfer und Insekten wuseln darauf umher und es ist ein Rätsel, das gelöst werden muss. Raka findet die Lösung und wir treten ein in den Turm.

Verheißungsvoll: Der Turm wurde vom Feuer verschont. Eine große Rampe führt empor. Spielzeug und Sportgeräte sind hier zu finden. Darunter Kescher und Bälle, sogar lederne Flügel, die man sich auf den Rücken spannen kann.
Über die große Hängebrücke kommen wir bei der Statue eines Gottes, es ist wohl Floranuus, an. Unsere Opfergabe ist dieses Mal der Schlüsselbund, den wir dem Henker des Königs von Throal gestohlen haben. Ein würdiges Opfer, das uns alle viel Schweiß gekostet hat.

Oh, ich bringe einiges durcheinander! Vor dem Turm werden wir von drei Kreaturen angegriffen, die nur aus Maul und Zähnen zu bestehen scheinen. Ein heftiger Kampf entbrennt. Djashu wird schwer verwundet, aber mit der Hilfe von Raka und Akama gelingt es, die Bestien nieder zu kämpfen.

Dann wieder im Turm, hinauf zur Götterstatue. Jetzt das Brandopfer. Der Schlüsselbund. Raka und Akama sind wie im Rausch. Das mag am Wein und dem weißen Pulver liegen, das Acama in einem Kristallgefäß gefunden hat. Dieses Mal sind wir besser vorbereitet, um die Feuerfische zu fangen. Die Opfergabe öffnet den Turm in Richtung Himmel. Licht und Feuer verwandelt sich zu einem gewaltigen Strudel, der um den Turm weht. Darin die Feuerfische, die wie glühende Funken tanzen. Wir alle versuchen einen davon zu erwischen. Raka gelingt es.

Wir haben die Flügel auf den Rücken geschnallt. Damit können wir den Aufwind nutzen und schweben über die Stadt hinweg raus aus Skavia. Wir überfliegen das Nebelmoor, sehen ein Gebirge im Norden auftauchen. Dann geht der Flug niedriger, wir haben wieder Boden unter den Füßen. Es ist weiterhin feucht, warum und schwül. Aber wir haben das Feuer. Wir haben den Fisch sicher in der Kristallkaraffe verstaut!

In einem Zelt, das wir aus den Lederflügeln errrichten, kauern wir uns zusammen. Erschöpft, aber glücklich ruhen wir uns aus.

Comments

Bartimaeus

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.