Ahnengeister

Die Stadt des Feuers - Skavia

Wir haben ein neues Ziel: Die Stadt des Feuers. Leider wissen wir nicht, wo sie liegt, doch Djashus Vision gibt uns Anhaltspunkte. Die Menschen, die sie in der Vision sah, trugen ähnliche Kleidung, wie eine Gruppe, die wir erst gestern in Kawundschak gesehen haben. Nur können wir leider nicht zurück, zumindest nicht mit Aladre.

Wir teilen uns auf. Acama und Dajshu gehen zu den Menschen, während Raka und Aladre weiter am Fluss entlang gehen, um mehr Abstand zu eventuellen Sklavenjägern zu gewinnen. Die Skavier, wie sich die Gruppe Menschen nennen sind freundlich. Sie nehmen uns auf ihrem Schiff auf, dafür gehen wir ihnen etwas zur Hand. Ihr Schiff kommt nur langsam voran. Es ist eher wie eine Stadt auf einem Floß, das mit langen Stangen vorwärtsbewegt wird. Praktisch im Vorbeifahren sammeln wir Raka und Aladre auf.

Die Skavier halten sich zurück was alte Geschichten angeht, aber sie kennen diese Stadt aus Feuer. Wir erhalten keine genauen Antworten, können uns aber zusammenreimen, dass die Stadt aus Feuer hinter den Nebelsümpfen am Feuermeer liegen muss. Passend.

Nach drei Tagen Reise setzen uns die Skavier im Dorf Barrelhaven. ab. Die Nebelsümpfe sind nun sehr nah. Aladre beschließt bei den Skaviern zu bleiben. Sie hat sich gut eingelebt. Auch Djashu scheint sich unter den ganzen Menschen hier sehr wohl zu fühlen. Im Dorf decken wir uns mir Vorräten ein und erkundigen uns nach dem besten Weg durch die Sümpfe. Es scheint jedoch als wäre es am sinnvollsten diese im Norden zu umgehen und sich nicht hineinzubegeben. Eine alte wunderliche Frau erzählt von der Stadt aus Feuer, die an einem Berg am Lavameer liegen soll. Wir wissen nicht genau, was wir davon halten sollen, bezeichnet sie doch Raka gleichzeitig als einen Dämon, aber wir haben auch keine bessere Spur.

Wir halten uns nördlich immer am Sunpf entlang, doch nie darauf zu. In einem Wäldchen treffen wir auf einige Tskrang. Schon wieder Piraten. Wir umgehen sie durch das Wäldchen und stoßen dabei eher durch Zufall auf ihr Versteck, als Acama in ein Erdloch einbricht. Das Loch führt über einen kleinen Gang in einen Raum in dem es nichts gibt, außer einer Tür und zwei Skeletten. Als Acama sich der Tür nähert, muss er feststellen, dass in den Skeletten noch mehr Leben steckt als uns lieb ist. Ein heftiger Kampf entbrennt, doch wir behalten gerade so die Oberhand. Hinter der Tür mit einem seltsamen Schlangenschloss finden wir einen wahren Schatz. Das Gold und Silber und auch die Tränke können wir sehr gut brauchen. So wird unserer Reise sehr viel einfacher sein.

Die Reise führt weiter am Sumpf entlang, dessen Nebelschleier sogar bis zu uns gelangen. Der Nebel ist wie eine riesige, nie endende Wand, durch die man nicht sehen kann. Es wird schwieriger voranzukommen und wir müssen etwas mehr Abstand halten. Dort treffen wir auf eine seltsam zusammengewürfelte Gruppe, die anscheinend direkt aus den Nebelsümpfen kommen. Wir lagern am Abend zusammen, denn obwohl wir einander nicht trauen erscheint es doch sicherer eventuelle Verbündete zu haben.

Am Morgen trennen sich unsere Wege wieder. Wir sehen bereits den Berg aufragen und gehen voller Zuversicht darauf zu. Wir müssen kleine Flüsse aus Lava überqueren und uns einen Weg durch das immer trostloser werdende Land suchen, doch schließlich sehen wir die Stadt des Feuers: Riesige Mauern mit seltsamen Runen bilden ein Halbrund, über das eine riesige, in der Sonne glitzernde Glaskuppel gebaut wurde, die jedoch an vielen Stellen eingebrochen zu sein scheint.

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Bartimaeus

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