Ahnengeister

Der Maskenball des Todes

Die zerbrochene Glaskuppel und die Vision geben uns einen ersten Eindruck, wie heftig die Kämpfe gewesen sein müssen. Die Stadt des Feuers ist enorm groß, hier müssen einmal sehr viele Namensgeber gelebt haben. Wir finden einen Zugang über die großen offenstehenden Tore am Lavafluss. Im Tor stecken noch immer die Reste eines halb versenkten Schiffes mit einem Rumpf aus Stein. Es ist riskant, aber wir müssen über die Lava hinweg aufs Schiff und darüber hinein.

Erst scheint alles gut zu gehen. Akama und Raka kommen ohne Probleme über die Lava, doch Djashu hat weniger Glück. Mit einem Stück ihres Fußes landet sie in der Lava. Binnen weniger Augenblicke verbrennen ihre Zehen und sie bricht vor Schmerzen zusammen. Die Heiltränke retten ihr das Leben, doch sie wird wohl nie wieder richtig laufen können. Wir schleppen sie durch die Ruinen der Inneren Stadt und suchen einen Unterschlupf, wo Djashu sich erholen kann. Überall in diesem Bereich der Stadt liegen die Knochen von Namensgebern unter den Knochen von anderen Wesen. Hunderte, Tausende müssen hier gestorben sein.

In der Nacht hören wir scharrende Geräusche. Hier scheint noch immer etwas zu leben und was hier lebt, ist mit Sicherheit sehr Gefährlich. Wir müssen sehr vorsichtig sein, wenn wir in dieser Stadt die Quelle des Feuers finden wollen ohne dabei drauf zu gehen. Noch einen weiteren Tag geben wir Djashu, auch wenn unsere Vorräte langsam dem Ende zugehen. Zum Glück finden wir im hinteren Teil des Kellers ein großes Tongefäß mit schwarzen, in Öl eingelegten Früchten, die noch immer essbar sind.

Als es Djashu wieder etwas besser geht, machen wir uns weiter auf den Weg, doch sehr weit kommen wir nicht. In einem Haus entdeckt Raka einen silbrig glänzenden Teller, will nachschauen und ist kurz darauf verschwunden. Als wir nachschauen wollen geraten wir alle in eine mehr als seltsame Szene. Das Haus, das weige Augenblicke zuvor noch eine Ruine war, ist nun wie es einmal war und in ihm findet eine Party statt. Es ist ein Maskenball der Geister. Alle tanzen, essen, reden, doch keiner nimmt uns wahr und die Türen nach Außen können wir nicht berühren. Wir sind teil dieses seltsamen Spiels ohne jedoch selbst teilnehmen zu können.
Schließlich finden wir doch jemanden. Der Mann an der Garderobe kann mit uns sprechen, hat jedoch viel zu viel Angst. Er sagt, das ER sich hier irgendwo verstecken würde. Wir müssen ihn finden, wenn wir hier je wieder raus wollen. Jeder von uns erhält vom Garderobendiener eine Verkleidung. Djashu wird zum Windling Troubadour, Raka zu einem Blutelfen, Acama zum Troll. Nun sind wir wirklich Teil des Spiels.

Verzweifelt suchen wir nach dem „der nicht passt“. Die Zeit läuft uns langsam davon, soviel bekommen wir zu hören, doch keiner der Anwesenden will den Diener des Todes verraten, der hier all die Leute quält. Nach und nach gibt es doch kleine Hinweise der Gäste und Acama kann herausfinden, dass der „der nicht passt“ sich in den Reihen der Passionen befinden muss, die im Speisesaal schlemmen. Es rächt sich mal wieder, dass wir nur sehr wenig über die Passionen wissen. So wird es sehr schwer herauszufinden, welche der Passionen nicht passt. Dajshu stellt sich sehr geschickt an und reizt Dis bis zur Weisglut, Acama freundet sich als Troll mit Tystonius und Raggok an und auch die anderen werden unter die Lupe genommen doch wir finden ihn nicht.

Djashu hat jedoch noch eine andere Idee. So bewegend, dass es selbst Tystonius zum weinen bringt spingt der kleine Windlingtroubadour die Geschichte der drei Orks, die sich auf ihrer Reise befinden um eine unendliche Schuld zu sühnen und ihr Volk zu ihnen zurückzubringen. Die Passionen fühlen mit uns, nur eine nicht.

In dem Moment, in dem Chorrolis entdeckt wird, finden wir uns in Mitten einer Arena wieder, uns gegenüber der Diener des Todes in seiner schwarzen Rüstung und seinem riesigen Schwert. Wir kämpfen um unsere Freiheit, doch der Kampf läuft nicht gut. In unserer Not erinnern wir uns daran, was uns Jaspree riet. Bekämpft den Tod mit dem Leben. Raka ist bereits niedergegangen als Djashu und Acama ihre Waffen mit eigenem Leben benetzen und Blut darauf tropfen lassen. Ein letzer Angriff und Djashu kippt um. Mit letzter Kraft schmeist sich Acama dem Diener des Todes entgegen. Seine Axt trifft auf die schwarze Rüstung und duchbricht sie mit der Kraft des Lebens. Der Diener des Todes ist besiegt und wir finden uns wieder auf dem Boden der Ruine.

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Bartimaeus

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