Ahnengeister

Das Dritte Auge

Auf unserer Flucht in den Dschungel verlieren wir uns aus den Augen. Djashu und Acama ziehen sich erstmal weiter in das Dickicht zurück. Während Djashu auf einem Baum über unsere geretteten Sachen wacht, begibt sich Acama auf die Suche nach Raka. Zum Glück dauert es nicht lange bis er praktisch über sie stolpert. Bei ihr ist der Elf, der neben uns angekettet war.

Mit ihm zusammen fliehen wir durch den Dschungel. Unsere Waffen sind im Sturm verloren gegangen, aber es ist Raka gelungen unsere Rucksäcke mit den Elementen zu retten. Behelfen können wir uns nur mit den Waffen eines toten Tskrang, der vom Wind in einen der Bäume geschleudert wurde. Wir halten uns immer in der Nähe des Flusses, doch nie so nah, dass man uns von dort aus sehen könnte. Schließlich kommen wir zu einem Plantagendorf namens Mardokan. Die Bewohner des Dorfes sind erst skeptisch, stellen sich aber als sehr hilfsbereit heraus. Sie befreien uns von den Fesseln und weisen uns den Weg in die nächste Stadt. Doch wie soll es nun weitergehen? Wo finden wir das Dritte Auge von dem Urgul sprach?

Der Elf gibt uns neue Hoffnung. Er sagt, die Menschenfrau, die mit ihm angekettet war wäre so etwas wie eine Seherin. Genaues weiß er nicht, doch es gibt uns die Richtung vor. In Kawundschak, der nahen Stadt soll es einen Sklavenmarkt geben. Wenn die Menschenfrau es nicht geschafft hat, den Piraten zu entkommen, dann wird sie vielleicht dorthin gebracht. Wir werden sie befreien. Dann wird sich schon zeigen, ob sie diejenige mit dem Dritten Auge ist.

Namensgeber aller Art kommen in Kawundschak zusammen: Elfen, Zwerge, Menschen Orks. In der rasenden Wildsau werden wir von einer Trollwirtin bedient und von einem Windling mit Tanz und Musik unterhalten. Doch all der Trubel täuscht uns nicht darüber hinweg, dass hier Leben verkauft werden und unsere Leben beinahe unter ihnen gewesen wären.

Dort ist sie: Die Menschenfrau wird mit einigen anderen auf das Käfigpodest des Sklavenmarkts geführt. Wir haben uns in die Menschenmenge gemischt, warten auf den Richtigen Moment, um zuzuschlagen. Doch hier sind zu viele Wachen, wir müssen unsere Wut zügeln, wenn wir Erfolg haben wollen. Ein kleiner, dicklicher Zwerg in teurer Kleidung bekommt den Zuschlag und nimmt sie inmitten von Wachen mit. Jetzt ist er da der Moment. In den Gassen können wir die Frau befreien und verschwinden. Doch wir zögern zu lange und verpassen den guten Punkt für den Überfall.

Es bleibt uns nur, die Menschenfrau in der Nacht direkt aus dem Haus zu befreien. Der Elf ist noch immer an unserer Seite. Er möchte uns noch bei dieser Sache helfen, als Dank für seine Rettung. Seine Talente erweisen sich als sehr nützlich. Er ist sehr leise und geschlossene Türen scheinen für ihn kein Hindernis zu sein. In aller Stille durchsuchen wir das Haus. Zimmer für Zimmer. In einem Hinterzimmer im Erdgeschoss werden wir fündig. Dort schläft die Menschenfrau, bewacht von einem hart aussehenden Tskrangwächter. Zu unserem Glück schläft der Wächter und es gelingt die Menschenfrau zu befreien, ohne ihn aufzuwecken. Über die Pallisade der Stadt retten wir uns in die Freiheit, bevor unser Fehlen irgendjemand auffällt.

Aladre, die Menschenfrau, ist tatsächlich mit dem dritten Auge gesegnet. Als Dank für ihre Befreiung schenkt sie Djashu eine Vision: Eine Stadt aus Feuer. Schiffe aus Stein fahren über einen Fluss von rotglühender Lava. Menschen in weißen Gewändern und roten Tüchern kämpfen in einem brutalen Kampf mit dunklen Wesen ums Überleben. Wir habenwohl unser nächstes Ziel gefunden. In der Stadt des Feuers werden wir vermutlich ein Stück reinen elementaren Feuers bekommen, doch wo finden wir diese Stadt?

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Bartimaeus

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